Wie lässt man seine Haare wachsen?

Wie lässt man seine Haare wachsen?

Wir alle haben schon einmal davon geträumt, lange Haare zu haben, und dafür alle möglichen Tricks ausprobiert, um unser Haar wachsen zu lassen. Hier finden Sie alle unsere Tipps, um das Haarwachstum anzuregen und vor allem Haarbruch zu vermeiden!

Warum wachsen meine Haare nicht?

Abgesehen von seltenen Fällen schwerer Erkrankungen oder medizinischer Behandlungen wachsen Haare ununterbrochen. Je nach ethnischem Haarprofil wachsen Haare mehr oder weniger schnell:

  • Kaukasisches Haar: durchschnittlich 1,2 cm pro Monat.
  • Afrikanisches Haar: 0,7 bis 0,9 cm pro Monat.
  • Asiatisches Haar: durchschnittlich 1,5 cm pro Monat.

Diese Unterschiede lassen sich durch die Verankerung der Haarfollikel in der Kopfhaut erklären: Afrikanisches Haar wächst fast parallel zur Kopfhaut, während asiatisches Haar senkrecht wächst und dadurch leichter wächst.

Wenn man den Eindruck hat, dass die Haare nicht wachsen, liegt das Problem in der Regel beim Haarbruch. Wenn die Haare an der Wurzel wachsen, aber an den Spitzen brechen, bleibt die Haarlänge in etwa gleich.

Wie lässt man die Haare wachsen?

Um lange Haare zu bekommen, muss man also sowohl das Haarwachstum fördern als auch Haarbruch vermeiden. Es gibt zwar kein Wundermittel, um die Haare innerhalb eines Monats um 10 Zentimeter wachsen zu lassen, aber es gibt viele Wirkstoffe, Tipps und gute Gewohnheiten, um die Haarwurzeln zu stimulieren und für gesundes und kräftiges Haar zu sorgen.

Die besten Wirkstoffe

Bestimmte Wirkstoffe sind dafür bekannt, das Haarwachstum wirksam anzuregen:

  • Rizinus, auch Carapate genannt (die Gewinnungsmethode ist unterschiedlich, daher die unterschiedlichen Bezeichnungen).
  • Rosmarin.
  • Murumuru.
  • Ätherisches Pfefferminzöl.
  • Ginseng...

Im Allgemeinen regen diese Wirkstoffe die Durchblutung der Kopfhaut an, wodurch die Haarfollikel besser mit Nährstoffen versorgt werden. Durch die bessere Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wachsen die Haare kräftiger und fallen nicht aus.

Die richtigen Maßnahmen

1/ Pflege der Kopfhaut: Das Haarwachstum beginnt an den Haarwurzeln. Die Pflege der Kopfhaut ist für gesundes, kräftiges Haar und einen guten Haarwuchs unerlässlich. Denken Sie also an Ölbäder!

  • Für feines und/oder fettiges Haar: 1 Teelöffel Rizinus- oder Carapateöl, 1 Teelöffel Aloe-Vera-Öl, 1 Teelöffel Jojobaöl, 1 Teelöffel Schwarzkümmelöl und 2 Teelöffel Hanföl mischen.
  • Für trockenes und/oder dickes Haar: 1 Teelöffel Rizinusöl, 2 Teelöffel Mandelöl und 2 Teelöffel Avocadoöl mischen.

2/ Die Kopfhaut massieren: Das Massieren der Kopfhaut ist sehr wichtig, um die Durchblutung der Haarwurzeln zu fördern und so die Haarwurzeln zu beleben. Dies sollte man sich zur Gewohnheit machen, um die Wirkung der Ölkur zu maximieren, aber auch beim Haarewaschen oder sogar jeden Abend für ein paar Minuten. Mit einer Massagebürste, einem Dermaroller oder einfach mit sanften kreisenden Bewegungen der Fingerspitzen pflegt man die Kopfhaut, fördert die Durchblutung, stärkt die Haarwurzeln und beugt Schuppen vor.

Die kleinen Extras

Um das Haarwachstum anzuregen, sollten Sie auch Folgendes beachten:

  • Ausgewogene Ernährung: Proteine, Eisen und die Vitamine A, B und C sind für das Haarwachstum notwendig.
  • Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil (u. a. viel Wasser trinken und ausreichend schlafen).
  • Verwenden Sie einen Kissenbezug aus Satin oder eine Satin-Haube: Satin reduziert die Reibung während der Nacht und beugt so Haarbruch, Spliss und Knoten vor.

Haarbruch vermeiden

Um die Haarlänge zu erhalten, sind zwei Maßnahmen unerlässlich: die Haarfaser stärken und Spliss vermeiden.

Die Haarfaser stärken

Das Haar wird nur an der Haarwurzel mit Nährstoffen versorgt. Mit der Zeit und durch äußere Einflüsse (Reibung, UV-Strahlung, Umweltverschmutzung, chemische Behandlungen usw.) wird die Haarfaser brüchig und verliert an Keratin und Nährstoffen. Um dieser natürlichen Schwächung entgegenzuwirken, sollten Sie Ihr Haar mit pflegenden und regenerierenden Produkten verwöhnen.

Um zu verstehen, was unsere Längen genau brauchen, muss man den Unterschied zwischen einer feuchtigkeitsspendenden, pflegenden und reparierenden Pflege verstehen. Das trifft sich gut, wir haben einen Artikel dazu 😉

Spliss vermeiden

Die Spitzen sind die „ältesten” Stellen des Haares und daher durch wiederholte Belastungen am stärksten geschädigt. Mit der Zeit wird die Haarfaser brüchig, verliert ihren Glanz und splittert, wodurch die gefürchteten Spliss entstehen. Spliss sieht nicht nur unschön aus, sondern beschleunigt auch den Haarbruch – je weiter er sich ausbreitet, desto brüchiger werden die Längen und desto größer ist die Bruchgefahr. Um dies zu vermeiden, gibt es einige wichtige Maßnahmen:

  • Schneiden Sie die Spitzen alle 2 bis 3 Monate. Das mag unlogisch erscheinen, wenn man seine Haare lang wachsen lassen möchte, aber wenn man regelmäßig ein paar Zentimeter abschneidet, wird das Haar gleichmäßig und wirkt voller, und es wächst in Zukunft gesund und lang.
  • Verwenden Sie Pflegeprodukte gegen Spliss. Diese können zwar gespaltene Spitzen nicht wirklich reparieren, aber sie kaschieren sie zumindest und verhindern das Entstehen neuer Spliss, sodass Sie die Haare nicht so schnell schneiden müssen. Wir sind besonders von Serum für die Spitzen begeistert, einer Pflege ohne Ausspülen, die die Spitzen in wenigen Sekunden versiegelt, mit Feuchtigkeit versorgt und schützt.
  • Verwenden Sie eine sanfte Entwirrbürste. Spliss begünstigt Knoten. Um ein Ziehen, Schwächen oder sogar Brechen der verfilzten Spitzen zu vermeiden, wählen Sie eine Bürste, die speziell zum sanften Entwirren entwickelt wurde.
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